Posts Tagged ‘Kapitallebensversicherung’

Ist eine Lebensversicherung steuerlich absetzbar ?

Bedingt durch die große Anzahl an unterschiedlichen Lebensversicherungen verlieren viele Versicherungswillige die Übersicht und fragen sich, ob die Lebensversicherung steuerlich absetzbar ist. Im Rahmen der Absetzbarkeit von Lebensversicherungs-Beiträgen ist in erster Linie der Zeitpunkt wichtig, wann die Lebensversicherung abgeschlossen wurde.

Bereits seit 2005 ist der steuerliche Bereich von Lebensversicherungen gänzlich neu strukturiert. Beiträge von Lebensversicherungen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, können als Vorsorgeaufwand oder Sonderausgabe von der Steuer abgesetzt werden.

2005 – Änderungen in der steuerlichen Absetzbarkeit

Eine Risikolebensversicherung ist lediglich absetzbar, wenn ganz spezielle steuerliche Voraussetzungen gegeben sind. Es macht also nicht unbedingt Sinn, nur auf einen evtl. günstigeren Beitragspreis einer Versicherung zu achten, sondern auch auf die steuerliche Absetzbarkeit. Eine vor dem Jahr 2005 abgeschlossene Kapitallebensversicherung ist bis zum Höchstbetrag von 1900 Euro oder 2800 Euro (je nach Gegebenheit) als Sonderausgabe absetzbar. Doch häufig kann die Lebensversicherung nicht mehr als Sonderausgabe angesehen werden, da die Höchstbeträge bereits durch gezahlte Pflegeversicherungen und Krankenversicherungen ausgeschöpft sind.

Für Lebensversicherungen, deren Verträge ab 2005 abgeschlossen wurden, können die Beiträge auf keinen Fall als Sonderausgaben berücksichtigt werden. Lediglich der Sparanteil bei Auszahlungen der Kapitallebensversicherung wird besteuert. Darüber hinaus gilt dies auch für den Unterschiedsbetrag von Versicherungsleistung und Summe der gezahlten Beiträge im Falle des Erlebens oder des Rückkaufs der Versicherung. Den Sparanteil könnte man sozusagen als Zinsen betrachten. Falls der Versicherer bereits das sechzigste Lebensjahr überschritten hat und die Lebensversicherung, beziehungsweise Kapitallebensversicherung, nach zwölf Jahren Ablaufzeit ausbezahlt wird, werden lediglich Teile des Sparanteils oder Unterschiedsbetrages versteuert.

Diese Arten von Lebensversicherung können Sie von der Steuer absetzen:

  • Risikolebensversicherung: Risikolebensversicherungen, deren Leistungen lediglich bei Eintritt des Todesfalls (auch Absicherung bei Todesfall genannt) ausbezahlt werden, sind steuerlich absetzbar.
  • Rentenversicherung: Genauere Bezeichnung ist hier die „Rentenversicherung ohne Kapitalwahlrecht“. Es handelt sich in diesem Fall um eine Auszahlung der Rentenversicherung im Todes- oder Erlebensfall, wenn sich also der Vertrag erfüllt hat.
  • Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht: Das Kapitalwahlrecht bezieht sich hier auf die eine Einmahlzahlung oder Rentenzahlung in Verbindung mit einer zwölf Jahre langen Bindungswirkung des Versicherers.
  • Kapitalversicherung: Gemeint sind Kapitalversicherungen mit Sparanteilen und einer zwölf Jahre langen Bindewirkung. Beispielsweise die Aussteuerungsversicherung oder Risikovorsorge.

 

Verträge genau durchlesen

Damit Sie erfahren, ob Ihre Versicherung steuerlich absetzbar ist, sollten Sie alle Versicherungsunterlagen genauestens durchlesen. Vergleichen Sie verschiedene Versicherungen nicht nur im Hinblick auf die höhe der Beiträge, sondern auch auf die steuerliche Absetzbarkeit. Wägen Sie danach ab, welche Versicherung sich für Sie wirklich lohnt. Sprechen Sie Ihren Ansprechpartner bei der Versicherung konkret auf die steuerliche Absetzbarkeit an. Wie oben bereits erwähnt sind auch einige Risikolebensversicherungen steuerlich absetzbar. Dies muss in den Unterlagen der Versicherung genau geschrieben stehen. Trotz der Veränderungen seit dem Jahr 2005 lohnen sich die Lebensversicherungen immer noch. Achten Sie auf den Vertrag, der speziell für Ihre Lebenssituation ausgearbeitet wird. In vielen Fällen kann die Lebensversicherung steuerlich absetzbar sein.

Risikolebensversicherung statt Kapitallebensversicherung

Risikolebensversicherung oder Kapitallebensversicherung?

Immer wieder bekommt die Kapitallebensversicherung Kritiken von Zeitungen und Fachzeitschriften. Vor allen Dingen betrifft diese

Kritik die relativ hohen Kosten. Doch welche Möglichkeiten gibt es anstelle einer Kapitallebensversicherung? Kann eine Risikolebensversicherung die Kapitallebensversicherung ersetzen? Denn das Prinzip einer Lebensversicherung ist unbestritten sinnvoll. Von daher gilt es sich zu überlegen, welche Versicherung für die jeweilige Person rentabel und wirklich nutzvoll ist.

An und für sich ist ein Todesfallschutz gemeinsam mit einer Kapitalanlage reizvoll für jeden Versicherten. Denn zusätzlich besteht in diesem Rahmen sogar Steuerfreiheit, wenn alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Aus diesem Grund empfehlen viele Versicherer gerne die Kapitallebensversicherung. Jedoch empfinden viele Versicherungsnehmer die Rendite als viel zu mager, besonders im Gegensatz zu den ständig anfallenden hohen Kosten. Es gibt also durchaus Gründe zu überlegen, ob es nicht andere Lebensversicherungen gibt, die sinnvoller sind und sich besser an die aktuelle Situation der Familie, Partnerschaft oder Geschäftspartnerschaft anpassen.

Risikolebensversicherung im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung

Im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung  dient die Risikolebensversicherungen nicht dazu, Kapital aufzubauen. Für den einen mag dies negativ sein. Jedoch ist genau das für andere Versicherungsnehmer besser geeignet. Der Versicherungsschutz stellt also eine reine Hilfe für die Hinterbliebenen bei Tod des Versicherten dar. Wenn es genau dies ist, was für alle Beteiligten das Gewollte und das Sinnvollste ist, dann ist die Risikolebensversicherung allemal die beste Alternative zur Kapitallebensversicherung. Ein großer Vorteil sind für Versicherungsnehmer sicherlich auch die wesentlich günstigeren Beiträge und der in jedem Fall höhere Todesfallschutz. Natürlich bleibt im Falle der Entscheidung für die Risikolebensversicherung nicht aus, dass anderweitig Kapital aufgebaut werden muss, wobei leider auch die Steuerfreiheit entfällt. Aber selbst diese Tatsache wird wieder durch die eingesparten Kosten der Kapitallebensversicherung aufgewogen.

Denn für die reine Kapitalanlage gibt es durchaus genügend Möglichkeiten, die kaum etwas Kosten. So zum Beispiel machen Festgeldkonten Sinn und werden außerdem bei manchen Banken annehmbar gut verzinst. Auf diesem Weg ist die Risikolebensversicherung für die finanzielle Hilfe nach dem Tod des Versicherten zuständig und das Festgeldkonto dient der Ansparung von Kapital. Tagesgeld und Festgeldkonto sind ohne Kontoführungsgebühren zu haben, und eignen sich daher sehr gut für eine zusätzliche Kapitalanlage neben der Risikolebensversicherung. Außerdem kann der Versicherte einen Freistellungsauftrag für das Kapitalgeld stellen.

Fazit – Risikolebensversicherung oder Kapitallebensversicherung

Als Fazit kann man also hervorheben, das eine Risikolebensversicherung gemeinsam mit einer separaten Sparanlage rentabler sein kann als die kapitalbildende Lebensversicherung. Falls derjenige der sich versichern lassen möchte doch eher zu einer Kapitallebensversicherung tendiert, so ist es wichtig, sich genauestens mit dem Versicherungsvertrag und den Kosten zu befassen. Sollte die Todesfallschutz-Höhe die entscheidende Rolle spielen, so ist es ratsam, von der Kapitallebensversicherung abzukommen und sich eher auf die Risikolebensversicherung zu konzentrieren. Denn Risikolebensversicherungen sind trotz hohem Todesfallschutz günstig abzuschließen.

Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Bei Vertragsabschluss sollte nicht bei der Beantwortung des Fragebogens gelogen werden! Ehrlichkeit ist hier gefragt, denn Fehlaussagen können dem Versicherten den Versicherungsschutz komplett kosten.

Letzten Endes wird jeder nach einer eingehenden Beratung die passende Versicherung für sich empfinden. Man sollte sich Zeit lassen, sich alles ganz genau ansehen und sich bis ins kleinste Detail beraten lassen!

 

Kapitallebensversicherung oder Risikolebensversicherung

Gerade in der heutigen Zeit ist es unschätzbar wichtig geworden, sich nicht mehr länger alleine auf die staatliche Rentenvorsorge zu verlassen, sondern auch privat für den Ruhestand vorzusorgen.
Der Grund dafür ist einfach: Die staatlichen Rentenkassen sind absolut leer!

Bedingt durch den umlagefinanzierten Charakter des Rentensystems und die demographische Entwicklung in Deutschland, gibt es immer mehr Menschen, die eine Rente erhalten wollen, aber auch immer weniger Einzahler. Dies kann natürlich auf
Dauer nicht klappen und daher wird das allgemeine Rentenniveau immer weiter heruntergefahren.

Eine Lebensversicherung als Altersvorsorge

Zu den beliebtesten Produkten im Bereich der privaten Altersvorsorge gehören nach wie vor die Lebensversicherungen, da diese mit einer sehr langen Laufzeit optimal für die Ruhestandsvorsorge genutzt werden können. Immer wieder erreicht uns in diesem Zusammenhang jedoch die Frage, was denn eigentlich der Unterschied zwischen einer Kapitallebensversicherung und einer Risikolebensversicherung sei. Wir wollen die Gelegenheit nun nutzen, hier einmal ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und die Unterschiede einmal genau zu beleuchten.

Unterschiede

Also, grundsätzlich kann man erst einmal sagen, dass eine Kapitallebensversicherung ohne einen Sparanteil eine Risikolebensversicherung ist. Anders ausgedrückt:

Die Risikolebensversicherung sichert lediglich die finanziellen Folgen aus dem Tod der versicherten Person ab, wohingegen die Kapitallebensversicherung zudem noch einen Sparanteil enthält, was am Ende der Laufzeit (ohne dass der
Versicherungsfall, also das Versterben der versicherten Person(en) eingetreten ist) zu einer Schlussauszahlung führt. Spricht man also von Verträgen mit Altersvorsorgecharakter, kann es sich stets nur um Kapitallebensversicherungen handeln, wobei hierzu auch die fondsgebundenen Verträge zu zählen sind.

Überschüsse in einer Kapitallebensversicherung

Experten verstehen unter einer Kapitallebensversicherung hingegen nur diejenigen Verträge, bei denen der Versicherungsnehmer von den Überschüssen der Versicherungsgesellschaft profitiert. Neben dem Sparanteil fließen also auch die Überschüsse in das Vertragsguthaben und helfen, dieses zu erhöhen. Vereinfacht kann man also sagen: Der Versicherungsnehmer gibt sein Geld der Versicherung und diese verwaltet es dann direkt. Von den Gewinnen, die auf diese Weise erwirtschaftet werden, profitiert der Versicherungsnehmer in Form der vertragsbezogenen Überschüsse.

Fondsgebundene Lebensversicherungen

Bei einer fondsgebundenen Versicherung sieht es hingegen etwas anders aus: Hier wird der Sparanteil, der zusammen mit der Risikoprämie (Todesfallabsicherung) die Prämie ausmacht, nicht von der Versicherung selber verwaltet, sondern an eine oder mehrere Fondsgesellschaften abgeführt. Diese investieren das Geld dann in Investmentfonds. Kommt der Vertrag dann zum Ende der Laufzeit, werden die Fondsanteile also entweder an den Versicherungsnehmer überschrieben, oder sie müssen wieder verkauft werden. Der Gegenwert macht dann die Gewinne des Vertrages aus.

Grundlegend stellt sich jedoch noch eine sehr entscheidende Frage: Wo findet man die beste Prämie für den Abschluss einer Kapitallebensversicherung oder einer Risikolebensversicherung?

Nun, zunächst gibt es natürlich die Möglichkeit, mit Versicherungen zu sprechen und sich entsprechende Angebote einzuholen. Das Problem dabei ist nur, dass man von den Gesellschaften natürlich immer nur sehr einseitige Angebote bekommt und keinen wirklichen Vergleich hat.

Wesentlich sinnvoller ist es da, die Informationsvielfalt des Internet zu nutzen und sich auf den großen Versicherungsportalen zu informieren. Sehr oft kann man hier auch einen Versicherungsvergleich nutzen und auf diese Weise herausfinden, bei welchem Anbieter man seinen gewünschten Vertrag für den günstigsten Beitrag erhalten kann. Bei vielen Vergleichen kann man den jeweiligen Versicherungsschutz dann auch direkt, online, abschließen.